Bei Erkrankungen und Verletzungen der Augen werden Augenpflaster zur Behandlung eingesetzt, die Augenpflaster sind selbstklebend. Meist werden die Augenpflaster zur Okklusionstherapie eingesetzt, dafür werden lichtundurchlässige Pflaster verwendet, es gibt aber auch lichtdurchlässige Pflaster. Zur Wundversorgung werden sterile Augenpflaster eingesetzt. Die Pflaster sind meist sehr flach, sodass das Tragen einer Brille weiterhin möglich ist.
Okklusionstherapie:
Wenn eine Schwachsichtigkeit auf einem Auge vorliegt, wird mit der Okklusionstherapie gearbeitet, dies kann allerdings nur in der Phase passieren, in der sich das Auge entwickelt (von der Geburt bis zum etwa 12. Lebensjahr). Es wird hierbei das Auge mit der größeren Sehkraft mit dem lichtundurchlässigen Augenpflaster abgeklebt, das schlechter sehende Auge wird durch diese Methode dazu trainiert besser zu sehen. Das Auge wird hierbei stunden- oder tageweise zugeklebt. Es gibt die Augenpflaster in verschieden Größen und Farben. Besonders die unterschiedlichen Farben sind hierbei für das Kind wichtig da es zur Motivation beiträgt und dem Kind eine größere Freude beim Tragen bereitet als nur ein hautfarbenes Pflaster.
Uhrglasverbände:
Bei Gesichtsmuskellähmungen kann es dazu kommen das ein Augenlid nicht mehr komplett geschlossen werden kann. In diesen Fällen kommen Augenpflaster zum Einsatz die in der Mitte eine transparente Scheibe, das sogenannte Uhrglas, eingesetzt haben. Der Sinn liegt hierbei darin das Austrocknen des Auges zu verhindern.
Wundverbände:
Bei Augenverletzungen oder Infektionen des Auges wird das Auge mit einem sterilen Augenverband behandelt.
Es werden hierfür Augenkompressen mittels eines Pflasterstreifens am Auge fixiert. Es gibt aber auch selbstklebende Pflasterverbände, Vorteil ist hier das der Pflasterverband dünner ist und somit das Tragen einer Brille weiterhin möglich ist.